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Atmung Zucker Salz

Welche Ernährung benötigt dein Gehirn?

Dein Gehirn braucht Atmung, Zucker & Salz

Was mentale Leistungsfähigkeit wirklich unterstützt

Konzentration, mentale Klarheit und körperliche Leistungsfähigkeit entstehen nicht allein durch Willenskraft oder Motivation. Sie sind das Ergebnis einer funktionierenden körperlichen Basis.

Dein Gehirn – als Steuerzentrale für Denken, Bewegung und Emotion – ist auf drei grundlegende Faktoren angewiesen:

👉 eine effiziente Atmung
👉 eine kontinuierliche Energieversorgung (Glukose)
👉 ausreichend Elektrolyte, insbesondere Natrium (Salz)

Sportler Konzentration

Fehlt einer dieser Bausteine, kann das Nervensystem seine Aufgaben nur eingeschränkt erfüllen. Das äußert sich oft subtil – etwa durch schnelle Ermüdung, nachlassende Konzentration, innere Unruhe oder ein Gefühl von „mentaler Leere“.


Warum dein Gehirn besonders anspruchsvoll ist

Obwohl das Gehirn nur etwa 2 % des Körpergewichts ausmacht, verbraucht es rund 20 % der gesamten Energie – selbst im Ruhezustand.

Für diese Leistung benötigt es:

  • Glukose als primären Energieträger

  • Sauerstoff, um diese Energie nutzbar zu machen

  • Natrium, um elektrische Signale zwischen Nervenzellen weiterzuleiten

Diese Systeme sind eng miteinander verknüpft. Gerät eines davon aus dem Gleichgewicht, reagiert das Gehirn unmittelbar – nicht dramatisch, aber spürbar.

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Atmung: Mehr als Sauerstoffaufnahme

Beim Thema Atmung geht es nicht darum, „möglichst viel Luft“ zu holen. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Sauerstoff und Kohlendioxid (CO₂).

Ein dauerhaft hohes Atemtempo – etwa durch Stress – kann den CO₂-Gehalt im Blut senken. Das beeinflusst, wie gut Sauerstoff tatsächlich im Gewebe verfügbar ist (Bohr-Effekt).

Atmung trainieren? Was du unbedingt beachten musst

Effiziente Atmung zeichnet sich deshalb eher aus durch:

  • ruhigen Rhythmus

  • überwiegende Nasenatmung

  • Beweglichkeit des gesamten Atemraums (Zwerchfell, Rippen, Rücken)

Eine sogenannte 3D-Atmung – also Ausdehnung des Brustkorbs in mehrere Richtungen – ist ein Zeichen funktioneller Atemmechanik.


Zucker: Energie für das Nervensystem

Das Gehirn ist auf eine regelmäßige Glukosezufuhr angewiesen, da es selbst keine nennenswerten Energiespeicher besitzt.

Dabei geht es nicht um schnelle Zuckerquellen, sondern um natürliche, gut verträgliche Lebensmittel, z. B.:

  • Obst

  • stärkereiches Gemüse

  • Reis oder Kartoffeln

Gesunde Ernährung Obst Gemüse

Diese liefern nicht nur Energie, sondern auch Mikronährstoffe, die für die Funktion des Nervensystems relevant sind.


Salz: Ein oft unterschätzter Faktor

Natrium spielt eine zentrale Rolle bei der Weiterleitung von Nervenimpulsen. Ohne ausreichende Elektrolyte kann das Nervensystem Signale weniger effizient verarbeiten.

Salz

Gerade bei:

  • sportlicher Aktivität

  • Hitze

  • hoher Alltagsbelastung

geht über Schweiß mehr Salz verloren, als vielen bewusst ist. Wasser allein gleicht diesen Verlust nicht immer vollständig aus.


Fazit: Mentale Leistungsfähigkeit entsteht durch Balance

Mentale Klarheit ist kein reines Mindset-Thema. Sie wird unterstützt durch das Zusammenspiel von:

  • funktioneller Atmung

  • stabiler Energieversorgung

  • ausreichenden Elektrolyten

Diese Faktoren schaffen die Grundlage dafür, dass dein Nervensystem koordiniert, belastbar und anpassungsfähig arbeiten kann – im Training wie im Alltag.


3 einfache Übungen für mehr Atembewusstsein & Fokus

1️⃣ Brustkorb-Mobilisation mit Atemfokus

Ein leichtes Band um den unteren Rippenbogen, ruhige Atemzüge mit seitlicher Ausdehnung. Ziel: Wahrnehmung und Beweglichkeit des Atemraums.

2️⃣ Nasenatmung mit verlängertem Ausatmen

4 Sekunden ein, 6–8 Sekunden aus – ruhig, ohne Druck. Unterstützt die Atemökonomie und Wahrnehmung.

3️⃣ Atemraum differenziert wahrnehmen

Atem bewusst in Bauch, Brust und Flanken lenken, ohne Zwang. Ziel ist nicht „mehr Luft“, sondern bessere Kontrolle.


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Atmungstraining Robert Nitzsche

Die richtige Atmung ist der Schlüssel zu deinen sportlichen und gesundheitlichen Erfolgen. Diese Komponente wird in Training und Therapie jedoch extrem vernachlässigt.

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