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Die 3 besten Atemübungen für einen besseren Schlaf

Die 3 besten Atemübungen für besseren Schlaf

Wie deine Atmung deinem Gehirn hilft, abends wirklich herunterzufahren

Du schläfst lang genug — aber nicht erholsam?

Du liegst im Bett, bist müde,
doch dein Kopf bleibt aktiv.
Gedanken drehen weiter.
Dein Körper kommt nicht richtig zur Ruhe.

Das Problem ist oft nicht fehlende Müdigkeit.

👉 Das Problem ist ein Nervensystem, das nicht in den Ruhemodus wechseln kann.

Und genau hier spielt deine Atmung eine zentrale Rolle.


Ursache: Dauerhafte Aktivierung statt Abschalten

Trainer hilft Klienten bei der Zwerchfell- bzw. Bauchatmung. Der Klient hat ein Tool im Mund, dass den Atemwiderstand regelt

Dein Nervensystem arbeitet in zwei großen Modi:

  • Aktivierung (Sympathikus)

  • Regeneration (Parasympathikus)

Flache, hektische Atmung signalisiert deinem Gehirn:

„Bleib wach. Bleib aufmerksam.“

Auch dann, wenn du eigentlich schlafen willst.

Dein Körper interpretiert das als unterschwelligen Alarmzustand.
Der Übergang in tiefe Entspannung fällt schwer.


Mechanismus: Atmung ist direkte Nervensystem-Steuerung

Dein Atem ist einer der wenigen Prozesse,
die automatisch laufen —
aber bewusst steuerbar sind.

Langsame, tiefe Atmung aktiviert:

  • den Vagusnerv

  • parasympathische Regulation

  • Herzratenvariabilität

  • neurophysiologische Sicherheit

Dein Gehirn bekommt ein klares Signal:

👉 Gefahr vorbei. Regeneration erlaubt.

Schlaf ist dann keine Anstrengung mehr —
sondern eine natürliche Folge.


Lösung: Atemübungen mit Struktur

Einzelne Atemübungen helfen.
Aber erst Regelmäßigkeit macht sie zuverlässig.

Hier sind drei Techniken, die abends besonders effektiv sind:


1. 4-7-8-Atmung – verlängertes Ausatmen

Einatmen 4 Sekunden
halten 7 Sekunden
ausatmen 8 Sekunden

4–6 Wiederholungen reichen.

Warum das wirkt:
Das lange Ausatmen verstärkt parasympathische Aktivität.
Dein System fährt messbar herunter.


2. Zwerchfellatmung – mechanische Beruhigung

Eine Hand auf Bauch, eine auf Brust.
Der Bauch hebt sich beim Einatmen.

Langsam. Ruhig. Geräuschlos.

Warum das wirkt:
Die Zwerchfellbewegung stimuliert den Vagusnerv
und verbessert deine CO₂-Toleranz —
ein Schlüssel für Entspannung.


3. Wechselatmung – neuronale Balance

Atmung trainieren? Was du unbedingt beachten musst

Abwechselnd durch linkes und rechtes Nasenloch atmen.

Langsam. Kontrolliert. Ohne Druck.

Warum das wirkt:
Sie unterstützt rhythmische Aktivität im Hirnstamm
und fördert sensorische Ausgeglichenheit.


👉 Wenn du eine strukturierte Anleitung willst, wie du diese Techniken systematisch trainierst, findest du im kostenlosen E-Book „Besser atmen – besser bewegen“

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einen einfachen Einstieg mit Schritt-für-Schritt-Plan.


Warum diese Übungen funktionieren

Atemtraining ist kein „Wellness-Trick“.
Es ist Regulationstraining.

Du bringst deinem Nervensystem bei:

  • schneller herunterzufahren

  • stabiler zu bleiben

  • effizienter zu regenerieren

Schlaf wird dadurch nicht erzwungen —
er wird möglich.


Fazit: Schlaf ist ein Regulationsprozess

Frau schläft tief und fest

Schlechter Schlaf ist häufig kein Schlafproblem.

Es ist ein Steuerungsproblem deines Nervensystems.

Und deine Atmung ist der direkteste Hebel, den du täglich nutzen kannst.

Nicht kompliziert.
Nicht zeitintensiv.
Aber trainierbar.


Wenn du tiefer einsteigen willst:

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bekommst du einen klaren Trainingsrahmen, mit dem du Atmung strukturiert in deinen Alltag integrieren kannst.


Vertiefung für Interessierte

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🎓 „Performance durch Atmung“

eine strukturierte Vertiefung mit Trainingsplan, Progression und neurologischem Hintergrund.

Nicht als Ersatz für Übungen — sondern als Framework für langfristige Umsetzung.


Atemtraining beginnt klein.
Aber seine Wirkung summiert sich.

Und genau dort entsteht echte Erholung. 💨🧠

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Atmungstraining Robert Nitzsche

Die richtige Atmung ist der Schlüssel zu deinen sportlichen und gesundheitlichen Erfolgen. Diese Komponente wird in Training und Therapie jedoch extrem vernachlässigt.

Mach es besser und integriere die richtige Atmung in dein Leben - sie ist stärkend, stressabbauend und heilsam.

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