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Die 3 besten Übungen bei Achillessehnenschmerzen

Achillessehnenschmerzen: 3 effektive Übungen

Wie Gelenkkontrolle & Faszienarbeit die Belastung sinnvoll steuern

Achillessehnenschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden im Freizeit- und Laufsport.
Die Ursachen sind meist nicht eindimensional: Überlastung, eingeschränkte Beweglichkeit, muskuläre Dysbalancen – und vor allem eine unzureichende Bewegungssteuerung.

Genau hier zeigt sich, warum reine Kräftigungs- oder Dehnprogramme oft zu kurz greifen.
Entscheidend ist nicht nur wie stark ein Muskel ist, sondern wie gut er im Zusammenspiel mit dem Gelenk gesteuert wird.

🎓 Im Online-Kurs „Mobil und stark – Gelenke stärken, Muskeln bewusst steuern!“ arbeite ich genau an dieser Schnittstelle:

  • aktive Gelenkkontrolle statt passiver Beweglichkeit

  • bewusste Muskelansteuerung statt isolierter Kraft

  • stabile, belastbare Bewegungsmuster für Alltag und Training

👉 Besonders sinnvoll, wenn Beschwerden wie Achillessehnenschmerzen immer wieder auftreten oder du langfristig belastbarer werden möchtest.

Ein häufiger Fehler:
Es wird ausschließlich lokal behandelt.

👉 Dabei ist die Achillessehne selten das eigentliche Problem.
Sie reagiert auf ein gestörtes Zusammenspiel aus Gelenkkontrolle, Muskelarbeit und faszialer Spannung.


Warum du bei Achillessehnenschmerzen ganzheitlich denken solltest

Die Achillessehne verbindet Wadenmuskulatur und Ferse und ist bei jedem Schritt beteiligt – beim Gehen, Laufen, Springen.
Fehlt es an Kontrolle in angrenzenden Gelenken, steigt ihre Belastung deutlich.

Zwei Faktoren sind dabei besonders entscheidend:

🔁 Gelenkkontrolle

Wenn Sprunggelenk, Knie oder Hüfte nicht sauber angesteuert werden, muss die Achillessehne kompensieren.
Das kann langfristig zu einer ungünstigen Belastungsverteilung führen.

Gezieltes Gelenkkontrolltraining hilft,

  • Kräfte besser zu verteilen

  • Bewegungsmuster zu stabilisieren

  • unnötige Spitzenbelastungen zu reduzieren


🧶 Faszienarbeit

Erhöhte Spannung oder verminderte Gleitfähigkeit in der Wadenfaszie erhöhen den Zug auf die Achillessehne.
Faszienarbeit kann dazu beitragen,

  • Spannung zu regulieren

  • Bewegungsfreiheit zu verbessern

  • das Gewebe auf Belastung vorzubereiten

Nicht als Ersatz für Training – sondern als ergänzende Maßnahme.


📘 Genau an dieser Stelle wird klar, warum isolierte Maßnahmen oft nicht ausreichen.
In meinem kostenlosen E-Book „Mehr Kontrolle – besser bewegen“ erkläre ich,

  • wie Gelenkkontrolle Beschwerden beeinflusst

  • warum lokale Symptome häufig systemische Ursachen haben

  • und wie du dein Bewegungssystem sinnvoll strukturierst

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Die 3 besten Übungen bei Achillessehnenbeschwerden

1️⃣ Fußkontrolle im Einbeinstand (propriozeptives Training)

Ziel:
Aktivierung der Fußmuskulatur und bessere Stabilität im Sprunggelenk.

Ausführung:

  • Barfuß auf ein Bein stellen

  • Fuß aktiv halten, Sprunggelenk zentriert

  • 30 Sekunden stabil stehen

  • Steigerung: Augen schließen oder instabile Unterlage

  • Optional: freier Fuß tippt vor / seitlich / zurück

💡 Unterstützt die Ansteuerung kleiner Stabilisatoren und verbessert die Belastungskontrolle.


2️⃣ Exzentrische Wadenübung an der Treppe (kontrolliert)

Ziel:
Belastungsanpassung der Wadenmuskulatur unter Kontrolle.

Ausführung:

  • Vorfuß auf einer Stufe, Fersen frei

  • Beidbeinig hochdrücken

  • Langsame einbeinige Absenkung

  • Unten kurz halten

  • Beidbeinig wieder hoch

  • 3 Sätze à 10–12 Wiederholungen pro Seite

💡 Eine bewährte Methode, um kontrollierte Belastung zu setzen – wichtig ist sauberes Tempo und gute Gelenkposition.


3️⃣ Myofaszialer Release der Wade mit Ball

Ziel:
Spannungsregulation in der Wadenmuskulatur.

Ausführung:

  • Sitzend, Bein ausgestreckt

  • Ball unter die Wade (mittlerer Bereich)

  • Gewicht langsam verlagern

  • Optional: Fußbewegungen oder Kreisen

  • 1–2 Minuten pro Bereich

💡 Kann die Gewebespannung reduzieren und Bewegungsfreiheit vorbereiten – besonders sinnvoll vor Mobilisation oder Training.


Fazit: Kontrolle entlastet – nicht Schonung allein

Achillessehnenschmerzen entstehen selten plötzlich.
Oft sind sie das Resultat aus:

  • unzureichender Gelenksteuerung

  • erhöhter faszialer Spannung

  • wiederholter Belastung ohne ausreichende Kontrolle

Wer sein Training um Gelenkkontrolle und gezielte Faszienarbeit ergänzt, schafft bessere Voraussetzungen für belastbares, effizientes Bewegen.


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