
Fehlende Körperkontrolle – Psychische Problem!?
Wie meine Körperkontrolle meine psychische Leistungsfähigkeit beeinflusst
Wir denken oft, Körper und Psyche seien zwei getrennte Systeme – dabei sind sie eng miteinander verflochten.
Was in deinem Körper passiert, wirkt sich direkt auf deine mentale Leistungsfähigkeit, deine Konzentration und sogar deine emotionale Stabilität aus.
Ein oft unterschätzter Faktor in diesem Zusammenspiel:
Deine Körperkontrolle – oder besser gesagt: die Qualität deiner inneren Körperlandkarte.
🧠 Körperlandkarten – dein inneres Navigationssystem
Unser Gehirn speichert für jede Körperregion eine Art „Landkarte“:
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Je präziser diese Karte ist, desto besser spürst, bewegst und kontrollierst du diese Region.
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Eine hochdetaillierte Karte ermöglicht präzise Bewegungen, gute Haltung und sicheres Körpergefühl.
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Eine „verpixelte“ Karte hingegen führt zu Unsicherheit, Verspannungen und eingeschränkter Leistungsfähigkeit – körperlich wie mental.
💡 Warum ist das wichtig für deine Psyche?
Ein gut wahrnehmbarer, beweglicher Körper signalisiert dem Gehirn Sicherheit und Kontrolle.
Unscharfe oder „gelöschte“ Körperkarten hingegen können Stress, Ängste oder Konzentrationsprobleme verstärken.
🗺️ Ursachen für „verpixelte“ Körperlandkarten
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Verletzungen & Schonhaltungen:
Nach Verletzungen blendet das Gehirn betroffene Regionen oft aus – als Schutzmechanismus.
➡ Die Landkarte dieser Region wird undeutlich. -
Monotone Bewegungsmuster & einseitiger Sport:
Wer sich immer gleich bewegt – im Beruf oder Sport – aktiviert nur wenige Bereiche seiner Körperkarte.
➡ Andere Regionen „verpixeln“ durch Nichtnutzung. -
Fehlende Bewegung in allen Ebenen:
Unser Körper ist für dreidimensionale Bewegungen gebaut.
➡ Wer nur in einer Ebene trainiert, lässt ganze Bewegungsräume brachliegen.
🔄 Die drei Bewegungsebenen – für echte Körperkontrolle
Deine Gelenke und Muskeln sollten sich in allen drei Ebenen bewegen können:
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Frontalebene: Seitliche Bewegungen (z.B. Seitneigung)
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Sagittalebene: Vorwärts-/Rückwärtsbewegungen (z.B. Beugen, Strecken)
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Transversalebene: Rotationsbewegungen (z.B. Drehen)
Nur wenn alle drei Ebenen genutzt werden, bleibt deine Körperlandkarte vollständig – und deine psychische Stabilität gestärkt.
💪 3 Mobilisationsübungen für die Brustwirbelsäule – für jede Ebene eine!
1. Seitneigung in der Frontalebene
Ausgangsposition: Aufrecht stehen oder sitzen.
Ausführung:
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Arme locker seitlich hängen lassen.
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Langsam den Oberkörper nach rechts neigen – ohne nach vorne oder hinten auszuweichen.
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Zurück zur Mitte, dann zur linken Seite.
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10 Wiederholungen pro Seite.
2. Beugen & Strecken in der Sagittalebene
Ausgangsposition: Aufrecht im Stand oder auf den Knien.
Ausführung:
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Hände vor dem Brustbein verschränken.
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Beim Ausatmen den Oberkörper rund machen, Kinn zur Brust.
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Beim Einatmen sanft ins Hohlkreuz ziehen, Brustbein anheben.
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10 kontrollierte Wiederholungen.
3. Rotation in der Transversalebene
Ausgangsposition: Aufrecht sitzen oder stehen.
Ausführung:
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Hände vor der Brust verschränken.
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Oberkörper langsam nach rechts drehen – Hüfte bleibt stabil.
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Zur Mitte zurück, dann nach links.
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10 Wiederholungen pro Seite.
🏁 Fazit: Beweglichkeit & Körperkontrolle für mentale Stärke
Deine Bewegungsqualität beeinflusst deine mentale Leistungsfähigkeit direkter, als du denkst.
Je präziser und umfassender deine Körperlandkarte, desto sicherer, entspannter und leistungsfähiger bist du – körperlich wie geistig.
Regelmäßige Mobilisation in allen drei Ebenen hält nicht nur deinen Körper fit, sondern auch deinen Geist wach und stabil.
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