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Klassisches Fitnesstraining

Warum dich klassisches Fitnesstraining verletzungsanfälliger macht

Warum dich klassisches Fitnesstraining anfälliger für Verletzungen machen kann

Der Mensch ist für Bewegung gemacht.
Aber nicht für lineare, gleichförmige Bewegung – sondern für komplexe, dreidimensionale Bewegungsmuster, bei denen mehrere Gelenke gleichzeitig, in unterschiedlichen Ebenen und mit wechselnder Spannung arbeiten.

Genau das passiert bei:

  • Sprints

  • Richtungswechseln

  • Sprüngen

  • Alltagsbewegungen wie Tragen, Drehen, Abfangen

Und genau hier entsteht das Problem vieler klassischer Trainingsansätze.

Kniebeuge


Fitnessstudio: Stark in einer Ebene – unvorbereitet für die Realität

Die meisten Fitnessprogramme basieren auf:

  • bilateralen Bewegungen

  • klar geführten Abläufen

  • hoher Stabilität

  • vorhersehbaren Bewegungswinkeln

Typische Beispiele:

  • Kniebeugen

  • Kreuzheben

  • Bankdrücken

  • Latzug oder Rudern

Diese Übungen sind nicht falsch – sie haben ihren Platz.
Aber sie trainieren fast ausschließlich in einer Bewegungsebene: der Sagittalebene (vor/zurück).

Was dabei kaum oder gar nicht trainiert wird:

  • 🔄 Rotation (Transversalebene)

  • ↔️ seitliche Verlagerung (Frontalebene)

  • ⚖️ Asymmetrie, Instabilität, Reaktion

👉 Das Ergebnis ist oft ein Körper, der unter kontrollierten Bedingungen stark ist, aber bei unerwarteten Belastungen schlecht organisiert reagiert.

Und genau dort steigt das Verletzungsrisiko.

Footballspieler


Warum das Nervensystem hier der entscheidende Faktor ist

Dein Körper „verletzt“ sich nicht, weil Muskeln zu schwach sind.
Sondern weil Bewegungen nicht rechtzeitig oder sauber organisiert werden können.

Wenn dein Training:

  • immer gleich aussieht

  • immer symmetrisch ist

  • immer vorhersehbar abläuft

lernt dein Nervensystem keine Variabilität.

Kommt dann im Alltag oder Sport:

  • eine unerwartete Rotation

  • ein seitliches Wegkippen

  • eine Landung auf einem Bein

fehlt die Bewegungskompetenz, nicht die Kraft.


📘 Genau hier setzt ein anderes Trainingsverständnis an.
In meinem kostenlosen E-Book „Mehr Kontrolle – besser bewegen“ zeige ich dir,

  • warum lineare Stärke allein nicht schützt

  • wie Gelenkkontrolle Verletzungsanfälligkeit beeinflusst

  • und wie du Bewegung systematisch robuster aufbaust

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Bewegung funktioniert immer in 3 Ebenen – gleichzeitig

Ein belastbarer Körper kann:

  • rotieren während er stabilisiert

  • seitlich verlagern während er Kraft überträgt

  • zwischen Spannung und Entspannung wechseln

  • asymmetrisch kontrolliert bleiben

Diese Fähigkeiten entstehen nicht automatisch durch klassisches Krafttraining.

Sie müssen gezielt trainiert werden.


Was intelligentes, verletzungsrobustes Training ausmacht

Ein funktioneller Trainingsansatz orientiert sich nicht nur an Muskeln, sondern an Bewegungsqualität und Steuerung:

  • Training in allen drei Ebenen

  • Unilaterale Übungen (einarmig, einbeinig)

  • bewusste Gelenkpositionen

  • variable Tempi und Richtungswechsel

  • Koordination unter Belastung

👉 Du trainierst nicht nur für Optik oder Zahlen –
sondern für Anpassungsfähigkeit, Kontrolle und Belastbarkeit.


🎓 Vertiefung: Von Kraft zu Kontrolle

Viele Menschen sind stark – aber nicht gut organisiert.

🎓 Im Online-Kurs „Mobil und stark – Gelenke stärken, Muskeln bewusst steuern!“ geht es genau um diesen Übergang:

  • Kraft plus Gelenkkontrolle

  • Mobilität plus Stabilität

  • Training, das dich auf reale Belastungen vorbereitet

👉 Besonders sinnvoll, wenn du langfristig trainieren willst – ohne ständig an Grenzen zu stoßen.


Fazit: Stark sein reicht nicht – kontrolliert stark sein entscheidet

Klassisches Fitnesstraining kann leistungsfähig machen.
Aber ohne Ergänzung durch dreidimensionale Bewegung und Gelenkkontrolle kann es dich auch einseitig belasten.

👉 Verletzungsanfälligkeit entsteht oft nicht durch „zu wenig Training“,
sondern durch zu wenig Bewegungsvielfalt und Steuerung.


Dein nächster sinnvoller Schritt

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  • wie Gelenkkontrolle Belastbarkeit beeinflusst

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