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Einfluss der Augen und des Gleichgewichts auf die psychische Gesundheit

Einfluss von Augen und Gleichgewicht auf die psychische Gesundheit

Warum innere Stabilität mit Wahrnehmung beginnt

Wenn wir an psychische Gesundheit denken, sprechen wir meist über Gedanken, Emotionen oder Stressmanagement.
Was dabei oft übersehen wird: Unser Gehirn bewertet Sicherheit nicht über Worte – sondern über Sinnesinformationen.

Und zwei Systeme liefern dafür den größten Input:

  • 👁️ das visuelle System

  • ⚖️ das vestibuläre System (Gleichgewicht)

Sie entscheiden maßgeblich darüber, ob sich dein Nervensystem ruhig, stabil und orientiert fühlt – oder dauerhaft unter Spannung steht.


Warum Augen & Gleichgewicht emotional so relevant sind

Deine Augen und dein Gleichgewichtssystem sind direkt mit den Arealen verbunden, die:

  • Wachsamkeit regulieren

  • Stressreaktionen steuern

  • Orientierung und Körpersicherheit bewerten

Das Gehirn stellt permanent unbewusst die Frage:
„Bin ich hier sicher?“

Wenn visuelle oder vestibuläre Informationen:

  • unscharf

  • widersprüchlich

  • instabil

sind, bleibt das Nervensystem eher im Alarmmodus – selbst dann, wenn objektiv keine Gefahr besteht.

Das kann sich äußern als:

  • innere Unruhe

  • schnelle mentale Erschöpfung

  • Reizüberforderung

  • Gefühl von Unsicherheit oder Benommenheit

👉 Nicht als Ursache psychischer Erkrankungen,
sondern als mitbeteiligender Regulationsfaktor, der häufig unterschätzt wird.


Was visuelles & vestibuläres Training leisten kann

Gezielte Augen- und Gleichgewichtsreize können dem Nervensystem:

  • klarere Informationen liefern

  • Orientierung verbessern

  • ein Gefühl von körperlicher Sicherheit vermitteln

Das ersetzt keine Therapie, kann aber regulierend und unterstützend wirken – besonders im Alltag.

VOR vestibulo-oculärer Reflex


📘 Genau diesen Zusammenhang erkläre ich ausführlich in meinem kostenlosen E-Book „Besser sehen – besser bewegen“.

Darin erfährst du:

  • warum Wahrnehmung vor Bewegung kommt

  • wie Augen & Gleichgewicht Körpersicherheit beeinflussen

  • wie du diese Systeme sanft und alltagstauglich trainierst

👉 Hier kostenlos herunterladen und Wahrnehmung neu verstehen.


3 sanfte Übungen für mehr innere Stabilität

1️⃣ Augenfokussierung mit Daumenbewegung

(visuelle Stabilisierung)

Ziel:
Reduktion visueller Überforderung, Verbesserung der Blicksteuerung.

So geht’s:

  • Daumen ca. 30 cm vor das Gesicht halten

  • Mit beiden Augen fixieren

  • Langsam nach links und rechts bewegen

  • Kopf bleibt ruhig

  • 5 Wiederholungen pro Richtung

💡 Unterstützt fokussiertes Sehen und kann visuelle Unruhe reduzieren.


2️⃣ Kopfbewegung mit Blickfixierung (VOR-Training)

Ziel:
Verbesserung der Zusammenarbeit von Augen & Gleichgewichtssystem.

So geht’s:

  • Fixpunkt an der Wand auswählen

  • Kopf zügig, aber kontrolliert nach rechts/links bewegen

  • Blick bleibt stabil auf dem Punkt

  • 10–15 Sekunden, 2–3 Durchgänge

💡 Fördert Orientierung und visuelle Stabilität unter Bewegung.


3️⃣ Einbeinstand mit geschlossenen Augen

(vestibuläre & propriozeptive Integration)

Ziel:
Körpersicherheit, Eigenwahrnehmung, Erdung.

So geht’s:

  • Auf ein Bein stellen

  • Augen schließen

  • 10–20 Sekunden halten

  • Seite wechseln

💡 Stärkt das Vertrauen in den eigenen Körper – ohne visuelle Kontrolle.


Warum diese Übungen regulierend wirken können

Diese Übungen:

  • geben dem Gehirn klarere sensorische Informationen

  • verbessern die interne Orientierung

  • reduzieren widersprüchliche Reize

👉 Das Nervensystem muss weniger „absichern“
und kann leichter in einen ruhigeren Zustand wechseln.

Gerade bei mentaler Erschöpfung, Reizüberlastung oder Bildschirmstress kann das im Alltag spürbar entlastend sein.


👀 Hinweis zu Bildschirmarbeit & mentaler Erschöpfung

Viele Menschen sind nicht „psychisch instabil“, sondern sensorisch überlastet – vor allem durch:

  • dauerhaften Nahfokus

  • wenig Blickwechsel

  • künstliches Licht

🎓 Im Online-Kurs „Bye-Bye Bildschirmmüdigkeit“ zeige ich,

  • wie du dein visuelles System im Alltag entlastest

  • wie Augen, Nacken & Nervensystem zusammenhängen

  • wie du wieder mehr Klarheit und Fokus entwickelst

👉 Besonders sinnvoll, wenn mentale Müdigkeit stark mit Bildschirmarbeit zusammenhängt.


Fazit: Innere Ruhe beginnt mit Orientierung

Psychische Stabilität entsteht nicht nur durch Denken –
sondern durch sich sicher fühlen im eigenen Körper.

Augen und Gleichgewicht liefern dafür die Grundlage.
Wer diese Systeme unterstützt, gibt dem Nervensystem bessere Voraussetzungen für:

  • Ruhe

  • Klarheit

  • mentale Belastbarkeit


Dein nächster Schritt

📘 Kostenloses E-Book:
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Darin findest du:

  • leicht umsetzbare Übungen

  • verständliche neuro-logische Zusammenhänge

  • praktische Impulse für Alltag & Training

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