3 Atemtechniken für mentale Widerstandskraft
Einfluss der Atmung auf die psychische Gesundheit
3 Atemtechniken für mehr mentale Widerstandskraft
In einer Welt voller Reize, Verpflichtungen und ständiger Erreichbarkeit gerät eines schnell in den Hintergrund: unsere Atmung.
Dabei ist sie weit mehr als ein automatischer Reflex – sie ist eine direkte Schnittstelle zu unserem Nervensystem.
Wie wir atmen, beeinflusst:
-
unser Stressniveau
-
unsere emotionale Stabilität
-
unsere Fähigkeit zur Selbstregulation
Atmung ist damit kein „Wohlfühlthema“, sondern ein neurophysiologisches Steuerungsinstrument.

Warum Atmung psychisch so wirksam ist
Die Atmung steht in enger Verbindung mit dem autonomen Nervensystem.
Über das Zwerchfell beeinflusst sie unter anderem den Vagusnerv, der an der Regulation von:
-
Entspannung
-
Erholung
-
emotionaler Balance
beteiligt ist.
Typisch bei anhaltendem Stress oder psychischer Belastung:
-
flache, schnelle Atmung
-
wenig Atembewegung im Bauch- und Rückenraum
-
geringe Atemvariabilität
Diese Muster halten den Körper eher in einem angespannten Bereitschaftszustand.
Ruhige, bewusste Atemrhythmen hingegen können dem Nervensystem signalisieren:
👉 Es besteht keine unmittelbare Gefahr – Regulation ist möglich.
Wichtig:
Atmung ersetzt keine psychotherapeutische oder medizinische Behandlung,
kann aber unterstützend und stabilisierend wirken.
Darin erfährst du:
-
wie Atmung und Nervensystem zusammenarbeiten
-
warum Atemmuster Stress beeinflussen
-
wie du Atmung alltagstauglich und sicher nutzt
👉 Hier kostenlos herunterladen und Atmung als Ressource verstehen.
3 Atemtechniken zur Unterstützung mentaler Stabilität
1️⃣ 4–7–8-Atmung
(zur Beruhigung in stressigen Momenten)
Ziel:
Reduktion innerer Unruhe, Förderung eines ruhigeren Atemrhythmus.
So geht’s:
-
4 Sekunden durch die Nase einatmen
-
7 Sekunden Atem halten
-
8 Sekunden langsam durch den Mund ausatmen
-
4–6 Wiederholungen
💡 Besonders geeignet abends oder in akuten Stresssituationen.
2️⃣ Kohärente Atmung (5–5)
(bei mentaler Erschöpfung und Dauerstress)
Ziel:
Rhythmische Atmung zur Unterstützung vegetativer Balance.
So geht’s:
-
5 Sekunden einatmen
-
5 Sekunden ausatmen
-
ruhig, gleichmäßig, durch die Nase
-
3–5 Minuten
💡 Gut integrierbar in Pausen, vor Gesprächen oder nach intensiven Phasen.
3️⃣ Wechselatmung (Nadi Shodhana)
(bei innerer Unruhe und Reizüberflutung)
Ziel:
Förderung von Fokus und Gleichmäßigkeit.
So geht’s:
-
Rechtes Nasenloch schließen → links einatmen
-
Linkes schließen → rechts ausatmen
-
Rechts einatmen → links ausatmen
-
3–5 Minuten in ruhigem Tempo
💡 Unterstützt die bewusste Atemlenkung und mentale Klarheit.
🎓 Wenn du Atmung systematisch vertiefen willst
Atemübungen wirken am besten, wenn sie richtig dosiert und sinnvoll eingebettet sind.
🎓 Im Online-Kurs „Performance durch Atmung“ zeige ich,
-
wie Atemtechniken sicher angewendet werden
-
wie Atmung mit Bewegung und Nervensystem zusammenspielt
-
wie du Atemarbeit strukturiert in Alltag & Training integrierst
👉 Besonders geeignet, wenn du Atmung nicht nur „spürst“, sondern verstehen und gezielt nutzen willst.
Fazit: Dein Atem als Werkzeug – nicht als Wundermittel
Atmung ist kein Allheilmittel.
Aber sie ist eine jederzeit verfügbare Möglichkeit, Einfluss auf das eigene Stress- und Spannungsniveau zu nehmen.
Regelmäßige, bewusste Atemarbeit kann:
-
Selbstwahrnehmung verbessern
-
innere Stabilität unterstützen
-
mentale Belastbarkeit fördern
Gerade in einem fordernden Alltag ist das ein wertvoller Baustein.
Dein nächster Schritt
📘 Kostenloses E-Book:
👉 „Besser atmen – besser bewegen“
Darin findest du:
-
sichere Atemübungen für Alltag & Training
-
verständliche Hintergründe zur Nervensystem-Regulation
-
praktische Tipps zur Integration ohne Überforderung








